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Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Lehrstuhl für Öffentliches Recht I – Öffentliches Recht, Sozialwirtschafts- und Gesundheitsrecht – Prof. Dr. Stephan Rixen

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Forschung

Forschungsschwerpunkte

  • Verfassungs- und Verwaltungsrecht (insbesondere Öffentliches Wirtschaftsrecht)
  • Deutsches und Europäisches Sozialrecht (einschließlich Kinder- und Jugendhilferecht)
  • Gesundheitsrecht

Abgeschlossenes Forschungsprojekt

Der Lehrstuhl war an der inzwischen abgeschlossenen Studie "Auswirkungen des Zustroms von Asylbewerbern auf die gesundheitliche Versorgung in Bayern" beteiligt. Weitere Informationen zu dem Projekt:

​Auftraggeber Einklappen

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

​Beteiligte InstitutionenEinklappen
  • Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften (Prof. Dr. Dr. med. habil. Dr. phil. Dr. theol. h. c. Eckhard Nagel)
  • Lehrstuhl für Öffentliches Recht I – Öffentliches Recht, Sozialwirtschafts- und Gesundheitsrecht (Prof. Dr. Stephan Rixen)
  • Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre III – Finanzwissenschaft (Prof. Dr. Volker Ulrich)
  • Juniorprofessur Gesundheitsmanagement (Prof. Dr. Andreas Schmid)
  • Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
AnsprechpartnerEinklappen
  • Lars Hillmann (ehemals Lehrstuhl Öffentliches Recht I)
  • Katharina Kaiser (ehemals Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften)
  • Dr. Paul Marschall (ehemals Lehrstuhl Volkswirtschaftslehre III)
  • Feline Zocher (ehemals Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften)
​Projektbeschreibung Einklappen

Vor dem Hintergrund der Zuwanderung von Asylbewerbern und Flüchtlingen in der jüngeren Vergangenheit, stellt die medizinische Versorgung dieser vulnerablen Gruppe eine Herausforderung für das deutsche Gesundheitssystem einschließlich des öffentlichen Gesundheitsdienstes dar. Bayern ist in besonderem Maße von der Einreise eines hohen Anteils von Asylbewerbern betroffen. Im Rahmen einer von der Bayerischen Landesregierung in Auftrag gegebenen wissenschaftlichen Begutachtung werden die mittelfristigen Auswirkungen der aktuellen und zu erwartenden Zuwanderung von Asylbewerbern und Flüchtlingen auf die medizinische Versorgung der aktuellen Wohnbevölkerung und der zuwandernden Asylbewerber und Flüchtlinge im Konsortium zwischen der Universität Bayreuth und der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft analysiert. Dabei fokussiert das Gutachten den Zeitraum 2017-2022.

Um valide Aussagen über den Impact des Zuzugs von Asylbewerbern auf die Gesundheitsversorgung zu bekommen, ist neben der Ermittlung des Status Quo der aktuellen medizinischen Versorgungssituation in Bayern ebenso der Zustrom von Asylbewerbern und Flüchtlingen regionalspezifisch zu quantifizieren. Dabei werden die für die Prognose essentiellen Faktoren wie bspw. der Familiennachzug, Anerkennungsquote der Asylanträge und innerbayerischer Wanderungsbewegungen in die Analyse einbezogen.

Auf Basis einer für Bayern relevanten Auswahl an Zuzugsländern erfolgt eine eigene Primärdatenerhebung zur Ermittlung der Morbidität von Asylbewerbern und Flüchtlingen in Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften. Die Morbiditätsermittlung dient als Grundlage für die Ableitung des zusätzlichen medizinischen Versorgungsbedarfs und der eventuell anzupassenden Versorgungskapazitäten und -kompetenzen in Bayern. Anschließend werden die Kosten, die durch die zusätzliche gesundheitliche Versorgung von Asylbewerbern und Flüchtlingen entstehen prognostiziert.

​Weiterführende InformationenEinklappen

Presseerklärung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege


Verantwortlich für die Redaktion: Univ.Prof.Dr. Stephan Rixen

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